15.03.21

Quarantänemaßnahmen für Ein- und Rückreisende aus Risikogebieten

Stand: 11. Oktober 2021

Personen ab 13 Jahren müssen bei der Einreise einen Test-, Genesenen- oder Impfnachweis vorweisen und ihre Einreise immer digital anmelden. Bei Einreise aus einem Virusvariantengebiet muss zwingend ein Testnachweise mitgeführt werden. Ausnahmen von Anmelde- und Absonderungspflichten gelten nach §6 CoronaEinreiseVO u.a. für Durchreisende, Grenzpendler und Grenzgänger, aber auch Personen, die sich für bis zu fünf Tage beruflich veranlasst in Deutschland aufhalten.

Ohne Einschränkungen einreisen können Einreisende aus einer Reihe von Drittstaaten. Dazu gehören aktuell: Australien, Bahrein, Bosnien- und Herzegowina, Hongkong, Jordanien, Kanada, Katar, Kosovo, Libanon, Macau, Moldau, Neuseeland, Nordmazedonien, Saudi-Arabien, Singapur, Südkorea, Taiwan und die Vereinigten Arabischen Emirate. Wer in einem dieser Staaten gebietsansässig ist, darf auch ohne wichtigen Reisegrund und unabhängig von seinem Impfstatus einreisen. Die Liste wird regelmäßig nach den Empfehlungen des EU-Ministerrates aktualisiert.

 

Systematik der Risikogebiete

Unterschieden werden zwei Arten von Risikogebieten: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. "Einfache" Risikogebiete entfallen, da nunmehr weltweit ein relevantes erhöhtes Infektionsrisiko angenommen wird. Die Einstufung veröffentlicht das RKI unter www.rki.de/risikogebiete.

Hochrisikogebiete

Für Gebiete mit erhöhtem Risiko aufgrund besonders hoher Inzidenzen oder sonstiger qualitativer Faktoren müssen nicht geimpfte oder genesene Einreisende eine zehntägige Quarantäne antreten, die frühestens ab dem fünften Tag durch Übermittlung eines negativen Testnachweises beendet werden kann. Bei Personen, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung automatisch fünf Tage nach der Einreise. Die Absonderung endet ebenfalls, sobald Genesene oder Geimpfte den entsprechenden Nachweis an die zuständige Behörde übermitteln. Die Absonderung endet außerdem, wenn das betroffene Hochrisikogebiet nach der Einreise und vor dem Ablauf des Absonderungszeitraums nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft wird.

Hochinzidenzgebiet

Für Gebiete, für die Hinweise bestehen, dass Virusvarianten mit besonders gefährlichen Eigenschaften vorliegen, insbesondere weil Impfstoffe keinen oder nur einen eingeschränkten Schutz bieten oder die Variante schwere Krankheitsverläufe bzw. eine erhöhte Mortalität verursacht, besteht eine strikte 14-tägige Absonderungspflicht. Wird das Virusvariantengebiet nach der Einreise und während der Absonderungszeit als Hochrisikogebiet eingestuft, gelten die Regelungen für Hochrisikogebiete bei der Absonderung.

Die Absonderung endet, wenn das betroffene Gebiet nach der Einreise und vor dem Ablauf des Absonderungszeitraums weder als Virusvarianten- noch als Hochrisikogebiet eingestuft wird. Gibt das RKI auf seiner Internetseite bekannt, dass in Bezug auf bestimmte Impfstoffe gegen die Virusvariante, die ursprünglich zu der Einstufung des betreffenden Gebiets als Virusvariantengebiet geführt hatte, eine ausreichende Schutzwirkung besteht, können mit diesen Impfstoffen geimpfte Personen die Absonderung durch Übermittlung des Impfnachweises an die zuständige Behörde beenden.

Ihr Ansprechpartner im Verband

Sebastian Krohne
Arbeitsmarktpolitik, SCHULEWIRTSCHAFT
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