08.10.15Berlin

UVB begleitet Unternehmen in die digitale Welt

Das UVB Digital Labor: Die Plattform für den digitalen Wandel | © UVB 2015

Digital Labor stärkt Kompetenz für die Arbeitswelt von morgen und neue Geschäftsmodelle

Die Digitalisierung sorgt derzeit für enorme Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft. Der Wettbewerb wird intensiver, die Vernetzung nimmt zu, neue Konkurrenten und Geschäftsmodelle entstehen, in immer kürzeren Zyklen werden neue Produkte, Dienstleistungen und Verfahren entwickelt. Das stellt die Unternehmen vor große Herausforderungen. Die Unternehmensverbände Berlin-Brandenburg (UVB) reagieren mit einer neuartigen Struktur auf diese Prozesse: Das UVB Digital Labor soll den Unternehmen dabei helfen, den Wandel produktiv für sich zu nutzen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

„Wir stehen vor einem tief greifenden Umbruch: Was digital werden kann, wird auch digital“, sagte UVB-Hauptgeschäftsführer Christian Amsinck am Donnerstag in Berlin. „Die Unternehmen müssen ihre gesamte Organisation überprüfen und anpassen – die Arbeitsprozesse ebenso wie Aus- und Weiterbildung, die Forschung und den Vertrieb. Das Digital Labor ist unsere Antwort darauf. Wir geben dem Wandel eine Struktur.“ Es gelte, die Unternehmen rechtzeitig auf die neuen Anforderungen und den Wandel der Geschäftsmodelle vorzubereiten. „Denn die Digitalisierung bietet große Chancen, auch und gerade für den Mittelstand“, befand Amsinck.

Das Digital Labor, das die UVB zusammen mit der Prognos AG entwickelt hat, soll ein Ort der Information und des Austauschs werden. Auf verschiedenen Ebenen will der Verband neue Lösungen entwickeln. In einem Infopool können Firmen neue Forschungsergebnisse und Anwendungsbeispiele für digitale Prozesse erhalten. Außerdem können sie in Workshops und Veranstaltungen Kontakte zu renommierten Wissenschaftlern knüpfen und anhand von Beispielen lernen, wie andere Unternehmen in Sachen Wirtschaft 4.0 vorgehen – vom Startup bis zum Großkonzern.

„Wir gehen mit dieser Plattform neue Wege“, erklärte Amsinck. „Die Digitalisierung ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Bereiche der Unternehmen betrifft. Deshalb müssen wir die Entscheider in den Unternehmen erreichen.“ In die Beratung einsteigen werde die UVB allerdings nicht. „Operative Strategien bleiben Sache der Unternehmen. Aber wir zeigen auf, was es gibt und wer Informationen über die Digitalisierung bietet.“ Das UVB Digital Labor sei als langfristiges Projekt angelegt, sagte Amsinck weiter.

Wissenschaftliche Partner des UVB Digital Labors sind bisher die Technologiestiftung Berlin, das Institut für angewandte Forschung (IFAF) der Berliner Hochschulen sowie die BTU Cottbus-Senftenberg mit dem Innovationszentrum „Moderne Industrie Brandenburg“.

Eine besondere Rolle spielt der Bundesverband Deutsche Startups. „Unser gemeinsames Interesse ist es, etablierte Unternehmen mit innovativen Gründern zusammenzubringen. Davon profitieren beide Seiten“, sagte Amsinck weiter. Florian Nöll, der Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbands, ergänzte: „Wir können den etablierten Unternehmen wertvollen Input geben. Zugleich können wir von ihren Strukturen lernen. Das UVB Digital Labor ist dafür ein hervorragender Ort.“

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